#Teamentwicklung muss heute mehr sein als Kuschelpädagogik. Es ist immer wieder enttäuschend zu sehen, wie viel Energie in sinnlose Teamentwicklung investiert wird. Das stellt der mir persönlich bekannte Unternehmensberater und Coach Jürgen Peterke in seinem Newsletter fest. In seinem Beitrag beleuchtet er das Thema Teamarbeit – aber eben ohne Mystifizierung des “Teamgedankens”. Weiters geht er auf das sog. #X-Team ein, welches ein spannendes Konzept für Hochleistungteams ist. Traditionelle Teamentwicklung wird den X-Hochleistungsteams gegenüberstellt. Ein lesenswerter Artikel! Hat jemand Erfahung mit X-Teams oder ähnlichen Teamkonzepten?
Teamarbeit ohne Mystifizierung
24. Juli 2010 von Günter LenzRituale im Unternehmen
22. Juli 2010 von Günter LenzEin Element der #Unternehmenskultur sind Rituale, welche als Brücke zwischen Vorstellung und Realität, Theorie und unternehmerischer Praxis dienen können. So ausgeführt im lesenswerten Beitrag. Der bekannteste Satz in diesem Zusammenhang: “Das war schon immer so.” Im Beitrag findet sich viel Grundsätzliches zum Thema Unternehmenskultur und deren bewussten Wandel.
Unternehmenskultur als Wegweiser
22. Juli 2010 von Günter Lenz#Unternehmenskultur hat Konjunktur. Vom Betriebsrat bis zum Vorstand, von allen wird sie beschworen. Kann sie zur Besinnung führen – angesichts ungewisser Zukunft und leerer Kassen? Im Managementkontext gibt es wohl kaum ein Phänomen, das derart schwierig zu erfassen, zu beschreiben oder zu begreifen ist, wie die Kultur einer Organisation. In der sehr ausführlichen Präsentation wird Unternehmenskultur u.a. als Wegweiser konzipiert, der Orientierung schafft und Hilfe leistet bei der Interpretation des Erlebten.
Wird Kaizen / KVP für die Unternehmen wichtiger werden?
17. Juli 2010 von Günter LenzIch lade zu einer Kurzumfrage ein, bei der es um die zukünftige Bedeutung von KVP/Kaizen in den Unternehmen geht. Die Auswertung ist direkt online abrufbar! Die Gesamtauswertung werde ich in diesem Blog und/oder im Newsletter publizieren.
Coaching spürt keine Krise
15. Juli 2010 von Günter LenzDas ist ein wichtiges Ergebnis der Coaching-Befragung 2010 der Trigon Entwicklungsberatung. Aus Sicht der befragten Coaching-Kunden nennen 51 Prozent, dass die Wirtschaftskrise gar keine Auswirkung auf Coaching hatte. 14 Prozent sprachen von reduziertem/weniger Ausbildungsbudget, fehlenden Mitteln und Kosten sparen. 9% meinten sogar, dass die Krise positiv mit kreativen Wegen und verstärkter Bedarf einher geht. Bei 7% stehen komplexer werdende Situationen und geänderte Themen Ansprüche im Vordergrund. Bei den PersonalentwicklerInnen nennen 62 % gleichbleibende Nutzung und unverändertes Budget, 22 % geben geringere Nutzung und reduziertes Budget an, während 11 % sogar eine vermehrte Nutzung und erhöhtes Budget ins Treffen führen.
Details: Coaching Befragung 2010
Ich habe meine Coaching-Ausbildung bei Trigon gemacht, genauso wie meine 2. Organisationsentwicklungs-Ausbildung.
Die Kata des Weltmarktführers
15. Juli 2010 von Günter LenzAuch wenn Toyota dzt. negative Schlagzeilen macht: in Sachen Produktivität, Effizienz und kontinuierliche Verbesserung ist Toyota immer noch unangefochtener Weltmarktführer im Automotivbereich – und darüber hinaus. Die aktuellen Qualitätsprobleme rühren von daher, dass Toyota sein extremes Wachstum (wurde in relativ kurzer Zeit der mit Abstand grösste Autohersteller der Welt) nicht ohne “Schrammen” verkraftet hat, bzw. dies zu Lasten der Qualität ging. Ich bin mir ganz sicher, dass Toyota wieder zu seiner ursprünglichen unschlagbaren Qualitäts- und Kaizenphilosophie zurückkehrn wird. Denn diese hat das Unternehmen so erfolgreich gemacht: die Kata (= eine Verhaltensroutine) der kontinuierlichen Verbesserung (= Kaizen) und des Coachings der Mitarbeiter für diese.
Mike Rother beschreibt in seinem sehr empfehlenswerten Buch diese Kata: Die Verbesserungs-Kata (wie Toyota seit den 1950er-Jahren Effizienz, Produktivität, Qualität kontinuierlich verbessert) und die Coaching-Kata (wie Toyota die Mitarbeiter anleitet, die Verbesserungs-Kata täglich (!) anzuwenden). Es wird in diesem Buch sehr deutlich: Kaizen ist viel mehr als die Anwendung von KVP-Methoden, es geht um einen Kulturwandel! Beim KVP-Training im Oktober werde ich neben den FastImprove-Methoden auch eingehend auf diesen Kulturwandel und die beiden Katas eingehen.
Ergänzung: Interview mit Mike Rother
Produktiviät der Wissensarbeiter
28. Mai 2010 von Günter LenzIn der Informationsgesellschaft dominieren Wissen und Wissensarbeiter das Geschehen. ”Hardware” i. w. S. ist in den Hintergrund getreten, Wissensmanagement ist angesagt. Produktivität hat in der Informationsgeschellschaft eine ganz andere Bedeutung als im Industriezeitalter. Was Produktivität im Zeitalter nach dem Taylorismus bedeutet, geht aus einem von mir empfohlenen Webartikel sehr gut hervor. Nützlich auch als Checklist für das persönliche Zeitmanagement!
10 praktische Verbesserungstools
28. Mai 2010 von Günter LenzDer Wille zur Verbesserung beinhaltet nicht schon automatisch das Können dazu. Praktische Tools können entscheidend dabei helfen, Verbesserungsideen zu erkennen und umzusetzen. Oft ist das Erkennen von Verbesserungspotentialen wichtiger als das Umsetzen – denn das Erkennen geht dem Umsetzen immer voraus. Eine sehr einfache aber wirkungsvolle Methode, Probleme und Potentiale überhaupt zu erkennen ist “Ohno’s Circle“, von Taiichi Ohno, dem langjährigen Produktionsleiter von Toyota, erfunden. Er hat auch wesentlich das weltberühmte Toyota Production System entwickelt. Dieses und 9 weitere Verbesserungstools (oder einfach nur -prinzipien) finden sich auf einer interessanten Website zu Lean Production. Die “stand in the circle”-Methode ist wirklich zu empfehlen! Die meisten der im Artikel beschriebenen Tools/Prinzipien werden in meinen Kaizen-Seminaren trainiert.
Neue Sichtweisen statt Betriebsblindheit
26. Mai 2010 von Günter LenzLetztere ist zwar verständlich und leider oft anzutreffen, auf Dauer aber für jedes Unternehmen gefährlich. Denn jedes Unternehmen lebt davon, dass es laufend Optimierungspotentiale erkennt und schnell realisiert. Ein kürzlich in einem mittelständischem Industriebetrieb von mir gecoachtes Projekt zur Prozessoptimierung hat den Mitarbeitern geholfen, neue Sichtweisen einzunehmen, und viele Jahre allgemein anerkannte Annahmen in Frage zu stellen. Methoden aus dem Kaizen-Werkzeugkasten, dem Lean Management, und die Wertstromanalyse helfen Mitarbeitenden ganz entscheidend, einen neuen Blick auf bekannte Tatsachen zu werden. Und vielleicht radikal umzudenken! So auch die Erfahrung in diesem KMU: die Produktionslinie kann nur ganz anders organsiert werden, mit kürzerer Durchlaufzeit, viel höherer Flexibiliät, und Reduktion der Bestände!
Freiräume für Innovationen
12. Mai 2010 von Günter LenzIn jeder Studie steht bei der Frage, was denn zur Verbesserung der Innovationskultur getan werden müsse, der Begriff “Freiraum” im Zentrum der Antwort. Wer Freiraum sagt, meint die Möglichkeit zur Eigeninitiative – nämlich für innovative, kreative Köpfe im Unternehmen. Voraussetzung dafür: das Beseitigen von Barrieren. Die grösste Barriere ist die Hierarchie, die zu viel, zu schnell, zu eng kontrolliert, anordnet, überwacht. Daher braucht es in innovativen Organisation flache Hierarchien – d.h. Führungskräfte mit größerer Führungsspanne. Warum? – Weil dann die Führungskräfte “gezwungen” sind, den Mitarbeitern Freiräume zu lassen, sie haben nämlich gar keine Zeit für übermäßige Kontrolle. Die Führungskraft sorgt dann “nur” für die Ziele, die richtigen Rahmenbedingungen, und die nötigen Ressourcen. Die Mitarbeiter haben dann genug Freiraum, um kreative Lösungen zur Zielerreichung zu finden. Und sind dafür motivierter, denn Vertrauen und Verantwortung ist ein unglaublicher Motivationsfaktor!
Angeregt durch das Buch “Innovationskultur: Vom Leidensdruck zur Leidenschaft” von Jaworski/Zurlino


