Vernetzte Führungsarbeit

Serie Change Management V

Dass die Führungskräfte beim Change Management die zentrale Rolle haben, ist wohl ein Gemeinplatz. Aber welche Rolle genau sollten sie einnehmen? Nach C.O. Scharmer müssen sich Führungskräfte für die Veränderung von Unternehmen auf vier Ebenen engagieren:

  1. persönliche Führungsstärke (Stärkung der eigenen Persönlichkeit)
  2. Führung von Dritten (durch Teamarbeit)
  3. organisatorische Führungsstärke (des Unternehmens)
  4. Führungsarbeit welche die sozial-ökologischen Gesamtzusammenhänge berücksichtigt.

Die 2. und 3. Ebene sind in der Regel gut entwickelt, nicht so die 1. und 4. Wirksames Change Management braucht vernetzte Arbeit auf allen 4 Ebenen! Der blinde Fleck derzeitiger Führungskultur ist nach Scharmer das Bewusstsein, d.h. letzlich die 1. Ebene. „Der Erfolg einer Intervention hängt von der inneren Verfasstheit des Intervenierenden ab“ (Bill O’Brien, ehemaliger CEO v. Hanover Insurance). Die Methoden und das Fachwissen der 4 Ebenen differieren stark. Dadurch entsteht eine Separierung statt einem integralem Vorgehen, das sich durch alle 4 Ebenen zieht. Der am besten entwickelte Ansatz für so ein integrales Vorgehen habe ich in der Theorie U bzw. Presencing von C.O. Scharmer gefunden. In offenen Seminaren vermitteln wir diesen Ansatz und trainieren bei der Anwendung.

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