Verantwortung – Commitment – Führen

Ein paar Gedanken dazu, angeregt durch Reinhard K. Sprenger.
Halb bewusst machen wir auch in Unternehmen ständig Preisvergleiche: was kostet mich das, was nützt mir das? – Und daraus werden entsprechende Entscheidungen (nicht) getroffen. „Ich kann nicht“ bedeutet oft „Ich will nicht“ (der Preis ist mir zu hoch). Was bedeutet in diesem Zusammenhang Motivation? – Ohne Wahlfreiheit keine Motivation (aber Motivierung, ein feiner aber wichtiger Unterschied, denn diese kommt von außen); denn immer dann, wenn ein Nein nicht möglich ist, gibt es kein ganzes Ja! Commitment = Ich tue es mit Hingabe, zu 100% – oder ich lass es. Zu einer Commitment-Kultur gehört v.a. das aufzeigen und stärken der Selbstverantwortung.

Für eine Führungskraft bedeutet das:

  • Tue nichts, was der/die Mitarbeitende nicht selbst tun könnte!
  • Unterstütze niemand, der unterhalb seiner Selbstverantwortung leben will!
  • In turbulenten Märkten ändern sich Zielvereinbarungen u.U. ständig – MbO wird dadurch vielfach obsolet – das Commitment muss aber bleiben!
  • Letztlich geht es immer um Geben und Nehmen – bei einem Ungleichgewicht muss das „Konto“ ausgeglichen werden (im schlechten Fall durch „Krankfeiern“, im guten durch offene Gespräche)

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Ein Kommentar

  1. Guat xait. Ich schätze Sprenger und auch Rolf Dobelli als die besten Management Denker ein. Kurz, prägnant, auf den Punkt gebracht.

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