Führung auf dem Fussballplatz

Von meiner Wohnung aus sehe ich auf einen naheliegenden Fussballplatz. Dabei beobachte ich öfter Amateurmannschaften beim Training – unter Anleitung ihres Trainers. Die Beobachtungen dabei haben mich zu folgenden Überlegungen zum Thema Führung inspiriert.

Der Trainer muss nicht der beste Spieler sein, aber er ist „gut genug“. Und er ist auf jeden Fall einer der Erfahrensten, und er muss sein Handwerk – eigentlich Fusswerk – beherrschen. Er muss den Überblick haben, sehen was los ist, was sich abspielt – im wahrsten Sinne des Wortes. Wo sind die Schwächen und Stärken des Teams? Wo könnten die einzelnen Spieler besser sein? Und wie könnte die Koordination, das Teamwork verbessert werden? Und aus diesem Wissen heraus kann er, ja muss er, leiten, anleiten. Das braucht manchmal auch Mut. Denn oft muss er sich gegen starke Persönlichkeiten auf dem Spielfeld durchsetzen. Da ist natürliche Autorität gefragt!

Kann man aus diesen Beobachtungen Konsequenzen für die Führungsarbeit in Unternehmen ableiten? – Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Im Unternehmen hat die Führungskraft allerdings noch mindestens eine Komplexitätsebene mehr: sie muss sich noch mit den „Mitspielern“ auf gleicher oder übergeordneter Ebene abstimmen.

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