Praxistipp: Gewohnheiten ändern

Aus der Forschung und wohl auch der Erfahrung der meisten Menschen weiß man, dass es schwierig ist, eingeschliffene Gewohnheiten zu ändern. Doch man kann die Kraft der „teachable moments“ nutzen – besonderer Situationen, in denen unser Gehirn viel aufnahme- und veränderungsbereiter als normal ist. Im Privatbereich gehört dazu z.B. die Geburt eines Kindes, ein Umzug, Genesung nach schwerer Krankheit. Im Beruf kann das ein Jobwechsel sein, die Übernahme einer neuen Funktion, oder eine große Krise im Unternehmen. Die beste Motivation zur Veränderung sind Belohnungen. Für seltene und große Belohnungen legt man sich stärker ins Zeug. Stress ist ungünstig, denn dann werden die „Änderungshormone“ Cortisol und Noradrenalin weniger ausgeschüttet. Wer Gleichgesinnte findet, die ähnliche Ziele anstreben, hat bessere Chancen. Das schaffen einer äußeren Struktur (Club, Lern-, Laufpartner,…) vergrößert diese nochmals. Der letzte Ruck zur Veränderung kommt aber meistens von außen.

(Quelle: enorm 1/2014)

Wann haben Sie das letzte Mal eine schlechte Gewohnheit abgelegt, oder sich eine gute erworben? Und was hat dabei geholfen? – Hinterlassen Sie einfach eine Nachricht im Blog.

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Ein Kommentar

  1. Was mir dabei sehr hilft ist die Methode der Mikrogewohnheiten oder Tiny Habits. Und, was ich wichtig finde: dass der Erfolg beim Machen kommt, nicht beim Sammeln von mehr und mehr Tricks und Techniken. Deshalb kann ich jedem, der sich bewusst mit seinen Gewohnheiten auseinandersetzen möchte empfehlen, einmal kostenlos den einwöchigen Mikrogewohnheitenkurs zu machen. Findet sich unter http://habitbootcamp.com/

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