Praxistipp: wirksame Verbesserungen

Fast jeder Prozess hat deutliche Verbesserungspotentiale, die man mit verschiedenen Methoden realisieren möchte. Sehr viele „Optimierungen“ bringen jedoch nicht das erwünschte Ergebnis! Vielleicht weil Mensch und Kultur zu wenig berücksichtigt wurden? Die 7 Schritte der U-Prozedur (Bild) sind wirklich wirksam!

Die U-Prozedur kann für die wirksame Verbesserung JEDES Prozesstyps verwendet werden – also auch für soziale, Kommunikations-, Konflikt-, Coaching-Prozesse etc. Im Kern geht es darum, nicht kurzschlüssig von 1 (das geschilderte Problem) auf 7 (die scheinbar „naheliegende“ Lösung) zu springen (und sich zu wundern warum das nicht funktioniert), sondern die sozialen Faktoren (Schritt 2 und 6) gründlich zu erforschen, und in den Schritten 3-5 die kulturell-wertorientierten Faktoren zu ergründen – und an deren Veränderung zu arbeiten. Weil Hindernisse bzgl. Wirksamkeit von Veränderungen bzw. Verbesserungen oft im Bereich der (geheimen) Werte und (nicht offiziellen) Spielregeln liegen, ist die Arbeit am „Boden des U“ besonders wichtig und wirksam. Eine Führungskraft, welche das „U“ verinnerlicht hat, wendet es auch bei konflikthaften Gesprächen im Rahmen von Meetings, unterschwelligen Vorwürfen, beleidigtem Rückzugsverhalten etc. an. Einfache Fragen können hier schon viel bewirken, wie z.B.

  • „Welche Überzeugung steht hinter deiner Aussage?“
  • „Warum bist du dieser Überzeugung?“
  • „Was ist die Voraussetzung, dass zu diesem Schluss kommst?“

Neben firmeninternen Workshops, in denen ich oft mit der U-Prozedur gearbeitet habe, biete ich (interne) Weiterbildungsseminare zur U-Prozedur an. Die TeilnehmerInnen lernen dabei ein wirksames Instrument für die Veränderungs- und Führungsarbeit kennen und anwenden. Aber auch für die Ablaufoptimierung hat sich dieses ganzheitliche Instrument sehr bewährt.

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