Praxistipp: Notfallvorsorge

Für Notfälle und gefährdende Situationen muss im Qualitäts- und vor allem im Umweltmanagementsystem ein Verfahren definiert haben, um den Notfall zu vermeiden, oder bei Eintritt der Gefahr die Konsequenzen zu mildern. Der Notfall oder die Gefährdung sind da, sobald ein gesundheitsgefährdendes oder sicherheitsrelevantes Ereignis im Produktsektor oder im Umweltbereich des Unternehmens eintritt. Wie geht man nun praktisch vor?

  1. Definition was das Unternehmen unter einem Notfall versteht (Produktrückruf, Austritt von gefährlichen Chemikalien,….)
  2. Klassifizierung dieser Notfallsituationen mit einem Ampelsystem: „grüne/gelbe/rote“ Gefahrensitutationen
  3. Für jede der Notfallklassen wird nun ein Verfahren definiert, wie konkret vorzugehen ist. Dabei geht es jeweils um
    1. Vermeidung…
    2. Ermittlung…
    3. Bewertung…
    4. Reduktion des Gefahrenpotentials

Eine der wichtigsten Verfahren ist jedes der Notfallkommunikation: wer kommuniziert wann, wie, mit wem? Es macht auch Sinn – ähnlich wie bei einer Brandschutzübung – einen Notfall periodisch zu simulieren, um zu testen, ob die Verfahren des Notfallmanagements tauglich sind. Der Bezug der Notfallvorsorge zum Risikomanagement ist einleuchtend: auch ein Notfall oder eine Umweltgefährdung ist ein Risiko.

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