Organization without Management

So lautete der Titel eines fantastischen Vortrages von Jos de Blok, Gründer und Managing Director der niederländischen Hauskrankenpflege-Firma Buurtzorg, den ich kürzlich im Bildungshaus St. Arbogast in Vorarlberg gehört habe. Buurtzorg ist ein Social Business das vor 10 Jahren mit 4 Mitarbeitenden begonnen hat, und nun über 10.000 hat, und ist weltweit ein Modell für …

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Innovationskultur

Was sind die Elemente einer innovativen Unternehmenskurltur?  In meiner empirischen Untersuchung bei 9 Dienstleistungsbetrieben haben sich folgende Erfolgsfaktoren gezeigt: das offene Gesprächs- und Feedbackklima das gute Betriebsklima die Klarheit, an wen man sich mit Ideen wenden kann das Vertrauen der Führungskräfte in ihre Mitarbeiter, was sich u.a. in Delegation von Verantwortung und Befugnissen sowie Gewährung …

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Resilienz und Agilität

Ein zentraler Faktor der Resilienz (siehe Posting v. 10.1.15) ist die Fähigkeit, kommende Entwicklung frühzeitig zu erkennen, und mit unterschiedlichen Szenarien auf diese Entwicklungen vorbereitet zu sein. Der Aufbau eines Frühwarnsystems, das in der Lage ist, auch schwache Signale (vom Markt, von Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden, Partnern, der Technologie etc.) zu erkennen, gewinnt daher kritische Bedeutung. …

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Ideen schnell generieren

Die Kartenumlauftechnik ist eine Kreativitätsmethode, die z.B. in Innovationsprozessen oft eingesetzt wird. Im Prinzip ist es ein schriftliches Brainstorming, nur viel effizienter, und es macht mehr Spaß. In einer Stunde können erfahrungsgemäß leicht 50 wirklich gute (Produkt)ideen gefunden werden! Der Ablauf: 1.  Problemklärung: Die Aufgabenstellung sowie Fakten und Lösungsanforderungen werden auf einem Flipchart festgehalten. 2.  …

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Was hat Nachhaltigkeit mit Marketing zu tun?

Wie bei jedem „großen“ Wort erlebt momentan der Nachhaltigkeitsbegriff eine Inflation. Ich verstehe unter Nachhaltigkeit nicht nur langfristige und anhaltende Wirkung. Das zwar auch. Im Sinne der ursprünglichen Bedeutung ist Nachhaltigkeit eine Wirtschaftsform, die von dreifachem Nutzen ist: good for People – Planet – Profit. D.h.so wirtschaften, dass auch zukünftige Generationen und die natürliche Mitwelt …

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Sustainability Life Cycle Analysis

Mit der Sustainability Life Cycle Analysis (SLCA) kann einfach und wirkungsvoll der Lebenszyklus eines Produktes hinsichtlich Nachhaltigkeit beurteilt und in der Folge verbessert werden. Das Prinzip ist einfach: jeder der 5 Lebenszyklusstufen (von Rohstoffe bis zum oft vergessenen Lebensende) wird dahingehend beurteilt, ob die Stufe einen Einfluss auf die 4 Nachhaltigkeitsprinzipien (ganz links in der …

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Changeinstrument für alle Ebenen

Vor einer Woche führte ich zusammen mit einer Kollegin 25 Kunden bzw. Geschäftspartner im Rahmen eines Tagesseminar in Presencing bzw. d. „Theorie U“ ein. Das Echo auf unsere Einladung war also sehr groß! Das ist kein Wunder, denn auch Führungskräfte und Experten, welche Presencing nicht/wenig kennen, erkennen wohl intuitiv das enorme Potential darin. Was mich …

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Quality Function Deployment effizient einsetzen

Wenn man die sehr wirkungsvolle Innovationsmethode QFD (Quality Function Deployment) einsetzt (vor ein paar Tagen moderierte ich dazu einen Workshop in einem Industriekonzern), steht man vor der Frage, wie man den in der Regel beträchtlichen Aufwand möglichst reduziert. Denn selbst bei simplen Produkten gibt es oft sehr viele Kundenanforderungen, die man alle in der Matrix …

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Umfrage zum Innovationsmanagement

Die Umfrage zum Innovationsmanagement wurde nun ausgewertet. ¾ der Antworten kamen von KMU, 1/4 von großen Unternehmen (> 250 MA). ¾ der Antworten kamen aus Industrie und Gewerbe, der Rest aus den Wirtschaftszweigen Information & Consulting sowie Finanzdienstleistungen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer der Befragung! Hier nun die Highlights der Auswertung: Anteil erfolgreicher Entwicklungsprojekte? – …

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Anleitung zum Uninnovativsein

Das ist der an Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglücklichsein“) angelehnte Titel eines Buches des Unternehmensberaters Carsten Deckert. In diesem amüsanten und humorvollen Buch führt der Autor – meist augenzwinkernd, aber immer fundiert – aus, was man in Unternehmen alles tun muss, um ja nicht – Gott bewahre! – innovativ zu sein.  Bei manchen nahtlosen Übergängen …

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