Problemlösungs-Kompetenz entwickeln

Wie steht es mit der Problemlösungs-Kompetenz in der (Automobil-) Industrie? Sehr schlecht, sagt der jüngst veröffentlichten Bericht “Quality 2020” der Automotive Industry Action Group. Die Problemlösungs-Kompetenz steht nämlich auf Platz 1 der Sorgen-Liste! Auf Seite 5 zitiert der Bericht “If the industry is problem solving the same problems over and over again, that´s not problem …

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ISO 9001: externe Anbieter

(4. und letzter Teil der Serie) Den Begriff „Lieferant“ verwendet die Norm gar nicht mehr! Statt dessen spricht sie von „externer Bereitstellung“ oder „externen Anbietern“. Damit sind ALLE Formen der externen Bereitstellung gemeint: Hardware, Software, Dienstleistung, inklusive externe Produktentwicklung. Die entscheidende Änderung ist wohl die Forderung nach einem risikobasierten Ansatz (siehe dazu früheres Posting). Eine …

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ISO 9001: weitere Neuerungen

(3.Teil der Serie) Zum für viele schwierigen Thema „Messung der Kundenzufriedenheit“ präzisiert die Norm: die Überwachung der Kundenzufriedenheit muss sich nicht nur auf Produkte und Dienstleistungen, sondern auch auf die Firma selbst beziehen. Und wie bisher gilt die Forderung: Kundenzufriedenheit ist laufend zu verbessern! Zwei praktische Folgerungen: Die Kundenbefragung (in welcher Form immer) muss auch …

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ISO 9001: Kontextanalyse, Q-Bewusstsein

In 1. Teil dieser kleinen Serie zur ISO 9001:2015 wurde schon auf die Forderung nach Verstehen des Kontextes (und damit letztlich auf die Anforderungen der Stakeholder) eines Unternehmens hingewiesen. Wie kann das praktisch erfolgen? Diese Umfeldanalyse kann im einfachsten Fall mit einer SWOT-Analyse gemacht werden. Erweiterte Methoden sind Markt- und Mitbewerberanalye, Technologiescreening, Analyse von politischen …

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ISO 9001: 40% Änderung

Im Herbst 2015 wird die neue Revision der ISO 9001, des mit Abstand am wichtigsten und meist eingesetzten Managementstandards, herausgegeben. Aus diesem Grund startet hiermit eine kleine Newsletter-Serie zu den wesentlichsten Neuerungen in der Norm. Denn aus meiner Sicht ändert sich nicht nur 40% (!) des Texts, sondern auch substantiell eine Menge! So wurde der …

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Krisenfestigkeit durch Resilienz

Der Begriff „Resilienz“ beschreibt die Fähigkeit , wie ein Mensch, eine Firma, eine Gesellschaft, aber auch ein System (z.B. Ökosystem) trotz negativer Einflüsse, wie z.B. Störungen, Schadensereignissen oder großen Umsatzeinbrüchen, erfolgreich weiter bestehen kann. Die Resilienz (Widerstandsfähigkeit, Krisenfestigkeit) ist ein zentrales Element für den Unternehmenserfolg nach großen Krisen. Im Rahmen einer kleinen Serie werde ich …

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Praxistipp: wirksame Verbesserungen

Fast jeder Prozess hat deutliche Verbesserungspotentiale, die man mit verschiedenen Methoden realisieren möchte. Sehr viele „Optimierungen“ bringen jedoch nicht das erwünschte Ergebnis! Vielleicht weil Mensch und Kultur zu wenig berücksichtigt wurden? Die 7 Schritte der U-Prozedur (Bild) sind wirklich wirksam! Die U-Prozedur kann für die wirksame Verbesserung JEDES Prozesstyps verwendet werden – also auch für …

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X-Matrix

Der X-Matrix ist ein Instrument zur Verankerung von Jahreszielen und zur Implementierung der Unternehmensstrategie. Die X-Matrix stellt ein Schema dar, welches das strukturierte „Herunterbrechen“ (3) der strategischen Ziele (1) auf untergeordnete Ebenen (und Prozesse (2)) sowie die Zuordnung von Verantwortlichkeiten (6) unterstützt. Somit werden die strategischen Ziele über den Zwischenschritt der Prozesse (2) in Prozessziele …

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Mit der Schildkröte geht es ganz schnell…

Die Turtle (Schildkröten-) Methode ist eine einfache Darstellungsform eines Prozesses. Die sechs markanten „Körperteile“ der Schildkröte (Kopf, Beine, Schwanz) stehen für zentrale Dimensionen jedes Prozesses. Am Flip chart oder Bildschirm werden die Elemente zu den einzelnen „Körperteilen“ im Brainstorming-Verfahren dazu geschrieben. So entsteht schnell ein oft ausreichend präzises Abbild eines Prozesses. Geeingnet ist die die …

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Praxistipp: Prozessmapping

Eine klassische, aber immer noch eine der besten Methoden für das Prozessmapping ist die „brown paper“-Methode. Hilfreich ist diese wenn die Ist-Situation oder der Soll-Zustand eines Prozesses dargestellt werden soll. Die Darstellung der Prozessschritte folgt dabei der „swim lane„-Form. Die horizontalen „Schwimmbahnen“ sind den Abteilungen zugeordnet, die Aktivitäten/Tätigkeiten auf Karten werden diesen eingeordnet. Spezielle Symbole …

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