Organization without Management

So lautete der Titel eines fantastischen Vortrages von Jos de Blok, Gründer und Managing Director der niederländischen Hauskrankenpflege-Firma Buurtzorg, den ich kürzlich im Bildungshaus St. Arbogast in Vorarlberg gehört habe. Buurtzorg ist ein Social Business das vor 10 Jahren mit 4 Mitarbeitenden begonnen hat, und nun über 10.000 hat, und ist weltweit ein Modell für …

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Problemlösungs-Kompetenz entwickeln

Wie steht es mit der Problemlösungs-Kompetenz in der (Automobil-) Industrie? Sehr schlecht, sagt der jüngst veröffentlichten Bericht “Quality 2020” der Automotive Industry Action Group. Die Problemlösungs-Kompetenz steht nämlich auf Platz 1 der Sorgen-Liste! Auf Seite 5 zitiert der Bericht “If the industry is problem solving the same problems over and over again, that´s not problem …

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Innovationskultur

Was sind die Elemente einer innovativen Unternehmenskurltur?  In meiner empirischen Untersuchung bei 9 Dienstleistungsbetrieben haben sich folgende Erfolgsfaktoren gezeigt: das offene Gesprächs- und Feedbackklima das gute Betriebsklima die Klarheit, an wen man sich mit Ideen wenden kann das Vertrauen der Führungskräfte in ihre Mitarbeiter, was sich u.a. in Delegation von Verantwortung und Befugnissen sowie Gewährung …

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Erfolgsfaktoren für Gewinnung von Ingenieuren

 Eine aktuelle Studie des Center for Market Oriented Product and Production der Johannes Gutenberg Universität Mainz hat untersucht, welche Faktoren für ein deutsches mittelständisches Unternehmen zur Akquirierung und Bindung von Ingenieuren von zentraler Relevanz sind. Ergebnis: Ingenieure bevorzugen Arbeitgeber, die vor allem die Faktoren „Economic Value“, „Innovationskultur“ sowie „Corporate Social Responsibility (CSR)“ implementieren. Unternehmen sollten …

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Persönlicher Energiespeicher

Im Zusammenhang mit dem wichtigen Thema der Resilienz in Unternehmen bin ich auf das einfache, aber wirkungsvolle Tool „Persönlicher Energiespeicher“ (siehe Bild) gestoßen. In großen Veränderungsprozessen ist die Stärkung der persönlichen Resilienz, der Widerstandskraft besonders wichtig. Nein, nicht die Widerstandskraft gegen die Veränderung als solche ist gemeint! Aber jene Resilienz, die wir brauchen um mit …

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Krisen – deren Ursachen und „Therapie“

Was ich immer wieder beobachte: vor einer Liquiditätskrise eines Unternehmens besteht i.d.R. eine längere Ertragskrise. Der Liquiditätskrise kann man kurzfristig nur mit oft harten Einschnitten begegnen: sofortige Kostenreduktion, verstärktes Controlling, straffes Liquiditätsmanagement etc. Eine Ertragskrise ist meist die Folge einer Strategiekrise: die vielleicht lange erfolgreiche Strategie greift nicht mehr. Dann ist eine Kurskorrektur angesagt. Instrumente …

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Resilienz und Agilität

Ein zentraler Faktor der Resilienz (siehe Posting v. 10.1.15) ist die Fähigkeit, kommende Entwicklung frühzeitig zu erkennen, und mit unterschiedlichen Szenarien auf diese Entwicklungen vorbereitet zu sein. Der Aufbau eines Frühwarnsystems, das in der Lage ist, auch schwache Signale (vom Markt, von Kunden, Lieferanten, Mitarbeitenden, Partnern, der Technologie etc.) zu erkennen, gewinnt daher kritische Bedeutung. …

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Praxistipp: wirksame Verbesserungen

Fast jeder Prozess hat deutliche Verbesserungspotentiale, die man mit verschiedenen Methoden realisieren möchte. Sehr viele „Optimierungen“ bringen jedoch nicht das erwünschte Ergebnis! Vielleicht weil Mensch und Kultur zu wenig berücksichtigt wurden? Die 7 Schritte der U-Prozedur (Bild) sind wirklich wirksam! Die U-Prozedur kann für die wirksame Verbesserung JEDES Prozesstyps verwendet werden – also auch für …

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Verantwortung – Commitment – Führen

Ein paar Gedanken dazu, angeregt durch Reinhard K. Sprenger. Halb bewusst machen wir auch in Unternehmen ständig Preisvergleiche: was kostet mich das, was nützt mir das? – Und daraus werden entsprechende Entscheidungen (nicht) getroffen. „Ich kann nicht“ bedeutet oft „Ich will nicht“ (der Preis ist mir zu hoch). Was bedeutet in diesem Zusammenhang Motivation? – …

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Wie kann ein Unternehmen verärgerte Kunden zufrieden stellen?

Eine interessante Erkenntnis der Verhaltensökonomie ist das sog. Peak-End-Rule: Wenn sich Menschen an vergangene Ereignisse erinnern, orientieren sie sich dabei an 3 Ankerpunkten: dem besten, dem schlechtesten, und dem Erlebnis der letzten 3 Minuten. Wenn Kunden unzufrieden sind, kann das Unternehmen die Unzufriedenheit daher am stärksten reduzieren, indem es das beste Erlebnis in den letzten …

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