Wirkungszusammenhänge

07. Mai 2010 von Günter Lenz

Komplexe Wirkungszusammenhänge sollten in visueller Form dargestellt werden. Die Visualisierung ermöglicht das Verstehen und Besprechen auch komplexer, systemischer Ursache-Wirkungsbeziehungen. Was Ursache und was Wirkung ist, kann allerdings – aufgrund der Rückkopplungsprozesse – oft gar nicht definiert werden…. Das auch wird beim unten dargestellten Wirkungsnetzwerk deutlich, das ich mit einem kleinem Unternehmen entworfen habe. Die Zielsetzung war es, zentrale “Hebel” für Strategie und Vertrieb zu erkennen. Die wichtigsten Ansatzpunkte für die Strategie oder Vertrieb und Marketing werden durch das Wirkungsnetzwerk schnell sichtbar. Dabei habe ich das in einem anderen Post erwähnte Tool Cmap verwendet. Sehr zu empfehlen!

Wirkungsnetzwerk

Wirkungsvolle Fragen

20. April 2010 von Günter Lenz

Der Managementguru Peter Drucker soll von sich behauptet haben, dass seine größte Stärke als Berater seine Ignoranz und seine Fragen seien.  Gute Fragen richtig zu stellen ist denn auch eine Kernkompetenz von wirkungsvollen Beratern  und Führungskräften sowie Projektleitern. Doch die richtige Frage zur richtigen Zeit, in der richtigen Form, an die richtige Person zu stellen (und deren Antwort richtig einzuschätzen) ist eine permanente Herausforderung in der Beratungs- und Führungsarbeit. In der neuesten Zeitschrift ZOE findet sich eine praktische Zusammenstellung ”guter Fragen”. Inklusive ”Animation” und weiterführenden Links!

Vernetztes Denken

14. April 2010 von Günter Lenz

Vernetztes, systemisches Denken wird immer wieder propagiert, ja eingefordert.  Ein Gratistool, um vernetzte Ursache/Wirkungszusammenhänge im Sinne eines systemisch-vernetzen Denkens grafisch darzustellen, ist CMapTools. Sehr zu empfehlen, um sogenannte ConceptMaps zu erstellen! Wer hat Erfahrungen mit anderen, ähnlichen Tools?

Excellence umsetzen – ja! aber wie?

12. April 2010 von Günter Lenz

Nach einer EFQM-Selbstbewertung, einem Prozess- oder Systemaudit oder einer Reifegradbewertung von Prozessen stellt sich oft die Frage, wie man nun mit den gewonnen Erkenntnissen umgeht. Aus der Bewertung bzw. dem Audit gehen zwar Stärken und Verbesserungspotentiale hervor – eventuell auch eine Einordnung in ein Reifegradmodell -, damit ist aber nicht von vornherein klar, welche Maßnahmen sich eignen, um noch besser zu werden. Und das ist ja letztlich der Sinn jeder Selbstbewertung bzw. jedes Audits. Eine hervorragende Hilfestellung zur Entscheidungsfindung UND zur Umsetzung ist das Excellence One Toolbook der EFQM. Leider nicht gratis, aber durchaus erschwinglich. Ich selbst setze es bei den oben erwähnten Bewertungen auch ein.

Einführung in die Theorie U

01. April 2010 von Günter Lenz

Anlässlich der Vorstellung seines bahnbrechenden Buches “Theorie U” hat C.O. Scharmer einen Vortrag gehalten, der sehr sehens/hörenswert ist, und auf Deutsch gehalten wurde. Man erfährt hier aus erster Hand und sehr kompakt die wichtigsten Elemente dieser Management- und Gesellschaftstheorie sowie “sozialen Technik”, die für alle Führungskräfte und Change Experten ein Muss ist!

Team- und Prozessentwicklung mit dem “U”

29. März 2010 von Günter Lenz

Wie schon in diesem Blog und in Newslettern mehrfach dokumentiert, eignet sich die U-Prozedur nach F. Glasl hervorragend, um Prozesse/Abläufe ganzheitlich zu verbessern. Kürzlich durfte ich in einem Produktionsunternehmen mit mehreren Teams an der kombinierten Team- und Prozessentwicklung arbeiten. Das ist das große Potential der U-Prozedur: technisch-instrumentelle Abläufe mit kulturellen und “sozialen” Fragestellungen zu verbinden, und so nachhaltige Wirkung zu erzielen!
 >> Ein Wiki-Überblick zur U-Prozedur. Interessant auch, dass in diesem Wiki-Artikel die Verbindung zur Theory U von C.O. Scharmer hergestellt wird – keine Wunder, die Methoden und deren Hintergründe gehen ja in die gleiche Richtung.  Hat jemand mit den beiden Ansätzen praktische Erfahrungen?

Der Schwarze Schwan

16. März 2010 von Günter Lenz

„Der Schwarze Schwan“ von Nassim Nicholas Taleb. Dieses Buch über den Einfluss des Unwahrscheinlichen und Zufälligen sensibilisiert uns für die Exzesse der pseudo-genauen Risikomodellierung. Es zeigt uns auf, wie stark wir einer Kontrollillusion unterliegen und die Prognostizierbarkeit von Ereignissen überschätzen. Das Konzept des schwarzen Schwans beruht auf einer Anekdote, nach welcher in Europa lange Zeit die Vermutung herrschte, es gebe nur weisse Schwäne. Erst als bekannt wurde, dass es in Australien sehr wohl schwarze Schwäne gibt, wurde diese Meinung revidiert. Etwas scheinbar höchst Unwahrscheinliches erwies sich als möglich. Sehr interessant: eine interaktive Landkarte des Konzepts des “Schwarzen Schwans” mit vielen weiterführenden Links!

Eine Palette von Skizziervorlagen für die Wandelarbeit

15. März 2010 von Günter Lenz

…findet man im neuesten Heft der Zeitschrift für Organisationsentwicklung (ZOE, www.zoe.ch). Skizzieren ist ein einfaches und meist klares sowie schnelles Denk- bzw. Kommunikationswerkzeug zur Unterstützung von Change Management – ob in der Problemanalyse, der Lösungserarbeitung, oder der interaktiven Kommunikation mit verschiedenen Anspruchsgruppen. Die Palette zeigt zwölf typische Skizzenformen, die man leicht für sich selbst, zu zweit oder in Kleingruppen im Wandelalltag nutzen können, um Diskussionen zu strukturieren, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, Abhängigkeiten zu analysieren oder Abläufe zu planen. Und das Highlight: das Video zeigt die Einsatzmöglichkeiten!

Die Essenz von Presencing

06. März 2010 von Günter Lenz

Habe auf der Website des Presencing-Instituts ein Video v. C.O. Scharmer, dem “Erfinder” (Entdecker?) von Presencing bzw. der “Theorie U” gefunden. Ideal für den Einstieg in das Thema des Change Managements auf Basis der Theorie U! Mit der Theory U hat Scharmer (und Kollegen) einen Change-Ansatz entwickelt, der wohl seinesgleichen sucht.  Anderes relevantes Posting.

U-Prozedur: nachhaltige Prozessoptimierung

24. Februar 2010 von Günter Lenz

Ich moderierte kürzlich bei einem Industrieunternehmen einen Workshop mit der U-Prozedur nach F. Glas (meinem OE-Lehrer). Damit können Prozess nachhaltig verändert und optimiert werden! Oft bleibt die “Prozessoptimierung” ja im technisch-instrumentellen Ablauf stecken, und berücksichtigt persönliche, soziale und unternehmenskulturelle Fakten zuwenig. Das ist der große Vorteil der U-Prozedur gegenüber mehr “technischen” Ansätzen! Gibt es Erfahrungen mit der U-Prozedur oder ähnlichen Instrumenten?