Blog für Mobilgeräte optimiert

09. Dezember 2010 von Günter Lenz

Der Excellence Blog wurde soeben für Mobilgeräte optimiert. Unterstützt werden unter anderem iPhone, iPad, Blackberry, Android-Handies und weitere Geräte. Damit können Postings mobil noch komfortabler gelesen und kommentiert werden!  Sortierfunktionen nach Kategorien und Tags sind natürlich inkludiert. Mit einem Schalter ganz unten kann vom Mobil- auf das Web-Theme umgeschaltet werden.

Wie stark ist eine unternehmerische Marke?

15. November 2010 von Günter Lenz

Norm-Entwurf zur Markenwertbewertung.
Die Internationale Norm DIN ISO 10668 Markenwertbewertung – Anforderungen an die monetäre Markenwertbewertung, jetzt als Norm-Entwurf erschienen, ermöglicht einen in sich stimmigen und zuverlässigen Ansatz zur Markenbewertung, welcher finanzwirtschaftliche, verhaltenswissenschaftliche und rechtliche Aspekte einschließt.
Die Internationale Norm legt Anforderungen an die Verfahren und Methoden zur Bestimmung des monetären Wertes einer Marke fest. Außerdem bestimmt sie die Rahmenbedingungen für die Durchführung einer Markenbewertung, einschließlich der Zielsetzungen, der Bewertungsgrundlagen, der Bewertungsansätze, der Bewertungsmethoden, der Beschaffung von aussagekräftigen Daten und der zugrunde gelegten Annahmen.

Quelle: http://www.qm-infocenter.de

Umfrage zum Innovationsmanagement

10. November 2010 von Günter Lenz

Die Umfrage zum Innovationsmanagement wurde nun ausgewertet. ¾ der Antworten kamen von KMU, 1/4 von großen Unternehmen (> 250 MA). ¾ der Antworten kamen aus Industrie und Gewerbe, der Rest aus den Wirtschaftszweigen Information & Consulting sowie Finanzdienstleistungen. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer der Befragung!

Hier nun die Highlights der Auswertung:

Anteil erfolgreicher Entwicklungsprojekte? – 34% sagen maximal 60% der Projekte sind erfolgreich – im Umkehrschluss heisst das, dass mindestens 40% der Projekte bei einem 1/3 der Firmen nicht erfolgreich sind! Das weist auf ein großes Potential im Innovations- bzw. Entwicklungsprozess hin! Anders ausgedrückt: auf eine enorme Verschwendung an Ressourcen.

Messung des Erfolgs von Entwicklungsprojekten? – Nicht überraschend sind die Messkriterien primär die Kundenzufriedenheit, der wirtschaftliche Erfolg des Neuproduktes und die  Produktqualität. Erstaunlicherweise ist die Termineinhaltung viel weniger wichtig, obwohl der zeitlich richtige Markt-Eintrittspunkt einer Innovation doch als Erfolgskriterium gilt!

Zukünftige Innovations-Schwerpunkte? – Neben den Spitzenreitern Neuentwicklungen, Anpassungsentwicklungen und Prozessinnovation sagen immerhin ca. 20%, dass auch Kultur- und soziale Innovationen Schwerpunkte sein werden. Es ist erfreulich, dass “Innovation” also nicht nur auf Produkte und Prozesse bezogen wird!   >> dazu passender Buchtipp

Engpässe im Innovationsmanagement? - Mit großem Abstand werden personelle Engpässe genannt.

Wo besteht Bedarf, den Innovationsprozess zu verbessern? – Generell in vielen Bereichen. Die Top 5: Agiles Projektmanagement, Meilensteinhandling, allgemeine Verbesserung und speziell Parallelisierung des Projektmanagements, Wissensmanagement und strukturierte Produktfindung.

Ist die Produktfindung systematisch und strukturiert?45% sagen (eher) nein. Auch hier ist ein großes Potential ersichtlich, denn aus der Innovationsforschung ist bekannt, dass die frühen Phasen (zu denen die Produktfindung gehört) des Innovationsprozesses maßgeblich für den Innovationserfolg sind.

Wird mit definierten Meilensteinen gearbeitet? – Ca. 75% sagen (eher) ja, ein recht hoher Wert. Aber:

Gibt es ein systematisches Verfahren, um an Meilensteinen zu guten Entscheidungen kommen? - 1/3 antwortet mit (eher) nein, mit eindeutig “ja” antworten nur 17%. Die Definition von Meilensteinen genügt nicht – es braucht die systematische (!) Implementierung und Handhabung von Quality Gates, um das Management der Meilensteine zu verbessern.

Gibt es ein Innovationscontrolling, das anhand von Kennzahlen den Erfolg von Innovationen misst? – ¾ antworten mit (eher) nein. Das Innovationscontrolling ist in meiner Beobachtung generell schlecht entwickelt. Hier besteht bei vielen Unternehmen Handlungsbedarf.

Wie gut ist die Innovationskultur entwickelt? – Ca. ¼ sagen dass die Kulter (eher) schlecht entwickelt ist , es gibt keine Antworten mit “erstklassig”, immerhin 28% bezeichnen die Innovationskultur als gut.   56% sagen “eher gut” – das wird auf die Dauer nicht genügen…   >> dazu passender Buchtipp

>> Zur Kurzform der Auswertung

Die vollständige, 24-seitige Auswertung kann gegen einen Unkostenbeitrag von 30 € erworben werden.

Lerndienstleistungen für die Aus- und Weiterbildung ISO 29990

10. November 2010 von Günter Lenz

Mit der „ISO 29990 Lerndienstleistungen für die Aus- und Weiterbildung – Grundlegende Anforderungen an Dienstleistende“ wurde ein international gültiger Standard für die Aus- und Weiterbildungsbranche geschaffen, der sich an alle Bildungsinstitutionen, an Universitäten, aber auch an Einzeltrainer richtet.

Die internationale Norm kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Im Hinblick auf die europäischen Ziele einer ‚gemeinsamen’ Bildungspolitik kann ihr die besondere Rolle zufallen, vergleichbare Qualitätsentwicklungen zu befördern und damit die Grundlage für die grenzüberschreitende Anerkennung von Qualifikationen und Kompetenzen zu schaffen. Fast zeitgleich mit der deutschen Veröffentlichung werden auch umfangreiche Umsetzungshilfen für alle Dienstleistenden in der Aus- und Weiterbildung zur Verfügung stehen: Mit dem Quality Guide, den der Europäische Verband European Assoziation for Distance Learning (EADL) zurzeit erarbeitet, wird erstmals die internationale gegenseitige Anerkennung von im Fernlernen erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen ermöglicht.

>> Mehr

CSR-Leitfaden ISO26000 verabschiedet

02. November 2010 von Günter Lenz

Nach einem fünfjährigen weltweiten Beratungsprozess wurde die ISO 26000 “Leitfaden gesellschaftlicher Verantwortung” verabschiedet. Die ISO 26000  ist ein Leitfaden, der Orientierung und Empfehlungen gibt, wie sich Organisationen jeglicher Art verhalten sollten, damit sie als gesellschaftlich verantwortlich (CSR = Corporate Social Responsibility) angesehen werden können. ISO 26000 ist keine zertifizierbare Managementsystem-Norm wie z.B. ISO9000 ! Der Leitfaden umfasst „erstrebenswerte beispielhafte Anwendungen“ (Best Practices) gesellschaftlich verantwortlichen Handelns von Organisationen.  Der Leitfaden soll helfen, Organisationen von der guten Absicht zur guten Praxis zu bewegen. Der Einfluss wird vermutlich vor allem in einer stärkeren Betonung und Ausrichtung der CSR-Politik der Unternehmen auf die Bildung von Stakeholdernetzwerken bestehen.

Der Entzug gesellschaftlicher Akzeptanz und das Verfehlen gesellschaftlicher Verantwortung ist eines der TOP 10-Risiken für Unternehmen in der Zukunft, so das Ergebnis einer globalen Managementbefragung durch Ernst & Young. Die Finanzkrise, die Umweltkatastrophen der letzten Jahre und die Energiediskussion sprechen da eine deutliche Sprache.

Außerdem ist mit ISO 26000 ein legitimer globaler Referenzstandard entstanden, den die Unternehmen nutzen können, ihre eigenen CSR-Aktivitäten zu überprüfen, zu systematisieren und weltweit gegenüber ihren Kooperationspartnern, ihren Kunden und der jeweiligen Gesellschaft zu kommunizieren.

Für mich ist die ISO26000 außerdem eine gute Basis zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten. Immer mehr Unternehmen erstellen solche Berichte, um Transparenz über die eigene Nachhaltigkeit zu schaffen. Wer hat Interesse an / Erfahrung mit Nachhaltigkeitsberichten?

Stolpersteine der Strategieumsetzung

25. Oktober 2010 von Günter Lenz

Achtzehn Stolpersteine der Strategieumsetzung aus der Sicht von Praktikern werden im verlinkten Artikel in ansprechender, grafischer Form dargestellt. Die Quelle sind Workshops mit 60 Managern der mittleren Führungsebene. Es handelt sich also um Erfahrungen aus der Praxis! Nützlich sind diese Informationen vor allem zu Beginn, aber auch an Meilensteinen von Strategieprozessen – als  Checklist  zur kritischen Überprüfung eines Strategie- und Changeprozesses.

>> Stolpersteine

Blitzumfrage: Wo gibt es Engpässe im Unternehmen?

15. Oktober 2010 von Günter Lenz

Fast jedes Unternehmen hat zumindest irgendeinen Engpass, z.B. Mitarbeiter zu finden, zu hohe Kosten, den Engpass der Termineinhaltung etc. Diese Engpässe erschwerden die unternehmerische Tätigkeit bzw. haben einen negativen Einfluss auf den Erfolg. Daher ist es von Interesse, zu wissen, wo die derzeit wichtigsten Engpässe sind. Ich lade herzlich zu einer Umfrage ein, die nach den derzeitigen oder in naher Zukunft (die nächsten Monate, bis zu einem halben Jahr) zu erwartenden Engpässen für Ihr Unternehmen frägt. Bis zu 4 Antworten sind möglich. Auch eine Textantwort ist möglich. Die Auswertung wird in diesem Blog und auf der Website bekannt gegeben.

Die Kata des Weltmarktführers

07. Oktober 2010 von Günter Lenz

Unter diesem Titel biete ich ein innovatives Tagesseminar an. Dabei geht es darum, wie Kaizen / KVP nachhaltig gelingt. Denn es ist eine Erfahrungstatsache: die Implementierung von KVP nur als Instrument zur Ideengewinnung und -abschöpfung an der Basis führt mittelfristig zum Scheitern! Kaizen / KVP erfordert in aller Regel einen Kulturwandel. Um diesen und den Weg (die “Kata”, wie sie der KFZ-Weltmarkführer Toyota vorlebt) dazu geht es im Seminar, das ab sofort als In-house-Training gebucht werden kann.

Anleitung zum Uninnovativsein

24. September 2010 von Günter Lenz

Das ist der an Paul Watzlawick (“Anleitung zum Unglücklichsein”) angelehnte Titel eines Buches des Unternehmensberaters Carsten Deckert. In diesem amüsanten und humorvollen Buch führt der Autor – meist augenzwinkernd, aber immer fundiert – aus, was man in Unternehmen alles tun muss, um ja nicht – Gott bewahre! – innovativ zu sein.  Bei manchen nahtlosen Übergängen von Sachinfos zur Ironisierung (im Sinne einer “paradoxen Intervention”) ist das jedoch eine Gratwanderung: meint der Autor das nun wirklich ernst, oder doch nur ironisch? Dabei sind die “Anleitungen zum Uninnovativsein” (aber letztlich doch Innovativsein) fundiert und mit vielen Quellenangaben belegt. Sehr interessant finde ich die Erweiterung der bekannten Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg um einen dritten Faktor, sowie die Erweiterung des (leider ) vielleicht nicht so bekannten Kano-Modells! In vielen praktischen Beispielen führt Carsten Deckert Don’ts aus – die im Umkehrschluss To-Do’ für erfolgreiche Innovationen sind. Dabei bedient er sich zahlreichen Elementen aus der Psychologie und Beispielen aus der Wirtschaft. Spannend auch die “5 Grundgesetze zum Uninnovatiovsein”, z.B. “Der Kopf ist rund, damit das Denken sich im Kreise drehen kann”. Das Buch beinhaltet eine ausführliche Fallstudie über Thomas A. Edison, aus der hervorgeht, dass dieser eigentlich viel mehr Unternehmer als Erfinder war. Zusammenfassend ist das ein empfehlenswertes, schnell zu lesendes Buch, das Unternehmern, Führungskräften und an Innovation Interessierte auf humorvolle Art und Weise Anregungen zum Innovativsein (sic!) gibt.

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Blitzumfrage zu Risikomanagement

22. September 2010 von Günter Lenz

Risikomanagement ist wichtiger geworden, nicht zuletzt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Aber in welchen Bereichen wird das Risikomanagement besonders wichtig werden? Ich lade herzlich zu einer Umfrage ein, die sich auf diese Frage bezieht. Mehrere Antworten sind möglich. Die Auswertung wird in diesem Blog und auf der Website bekannt gegeben.